Wahrnehmung von Klangfarben ausgewählter Orchesterinstrumente bei Kindern der Klassenstufe 2
Eine empirische Studie
DOI:
https://doi.org/10.62563/bem.v18i2.285Schlagworte:
Empirische Musikpädagogik, Klangfarben, InstrumentenkundeAbstract
Mit dem Schuleintritt wird die musikalische Akkulturation durch den regelmäßig stattfindenden Musikunterricht in der Grundschule erweitert. In der vorliegenden Studie wird untersucht, inwieweit Grundschulkinder im Vergleich zu Vorschulkindern in der Lage sind, Orchesterinstrumente anhand ihrer Klangfarbe zu unterscheiden.
Die Ergebnisse von 84 Kindern der Klassenstufe 2 an sächsischen Grundschulen belegen, dass sie bei durchschnittlich drei bis vier von neun Instrumenten eine Verbindung zwischen dem Klang und der Abbildung (M = 3.3, SD = 1.6 statt M = 2.9, SD = 1.2) sowie bei zwei von neun Instrumenten zwischen dem Klang und dem Instrumentennamen (M = 2.1, SD = 1.4 statt M = 1.7, SD = 1.2) herstellen können. Die Verwendung des Typus-Namens nimmt gegenüber Vorschulkindern deutlich ab. Dies könnte ein Beleg für den Übergang in die Phase des konkret operationalen Denkens nach Piaget sein.
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