Musikunterricht in der Grundschule als analoger „Schonraum“?

Eine Lehrkräftebefragung zum Status digitaler Medien im Grundschul(musik)unterricht.

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.62563/bem.v18i1.280

Schlagworte:

Grundschule, Musikunterricht, Digitale Medien, Medienbildung, Lehrkräfte

Abstract

Der Beitrag untersucht den Einsatz digitaler Medien im  Musikunterricht der Grundschule auf Basis ausgewählter Daten der 2024 durchgeführten Bedarfsanalyse des BMBF-Kompetenzzentrums KuMuS-ProNeD. Dafür werden grundschulspezifische Auswertungen einer quantitativen Lehrkräftebefragung mit einer qualitativen Inhaltsanalyse dreier Interviews mit Grundschulmusiklehrkräften trianguliert. Die Ergebnisse zeigen, dass Grundschullehrkräfte Ausstattung sowie eigene Erfahrung, Sicherheit und Kompetenz im Umgang mit digitalen Medien im Vergleich zu Kolleg:innen anderer Schulformen negativer bewerten. Insbesondere die Ausstattung wird als wenig beeinflussbar und durch begrenzte Verfügbarkeiten, organisatorische Hürden und technische Unzuverlässigkeit geprägt wahrgenommen – ein wesentliches Hemmnis für den Medieneinsatz. Potentiale digitaler Medien für den Musikunterricht erscheinen damit in der Grundschule bislang kaum praktisch erschlossen.

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Veröffentlicht

27.03.2026

Zitationsvorschlag

Oravec, L., Krupp, V., & Lopez-Torres, K. (2026). Musikunterricht in der Grundschule als analoger „Schonraum“? Eine Lehrkräftebefragung zum Status digitaler Medien im Grundschul(musik)unterricht. Beiträge Empirischer Musikpädagogik, 18(1), 1–26. https://doi.org/10.62563/bem.v18i1.280

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